Jedes Jahr sind sie wieder auf’s Neue da – Mücken. Das Populationswachstum der Plagegeister tritt mal stärker und mal geringer auf. Besonders 2016 und 2017 boten die guten Witterungsbedingungen mit langanhaltender Nässe und Überschwemmungen ein Paradies für die fiesen Sauger. Die Quälgeister piesacken einen nicht nur nachts durch ihr Surren, sie hinterlassen zudem juckende, rote, geschwollene Stellen auf der Haut, die einem im Nachhinein noch den letzten Nerv rauben können. Und wer dann nicht an sich halten kann und kratzt, um sich kurzfristig Linderung zu verschaffen, was besonders bei Kindern der Fall ist, verschlimmert dadurch den Juckreiz und die Schwellung. Für schnelle Abhilfe sollen Stichheiler sorgen.

Kratzen sollte auf keinen Fall eine Option sein – denn beim Kratzen verteilt man das durch die Mücke injizierte Speichelsekret. Es enthält gerinnungshemmende Proteine, damit der gemeine Sauger überhaupt erst unser Blut anzapfen kann. Unser Körper reagiert auf die Proteine aber mit Abwehrmechanismen, wie der Ausschüttung von histaminähnlichen Substanzen, die wiederum leider Juckreiz auslösen. Außerdem können durch Kratzen Keime oder Schmutz eindringen und Infektionen hervorrufen.

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Zur Behandlung wird oft empfohlen, die betroffene Stelle zu kühlen. Das hilft tatsächlich, ist allerdings unpraktisch, wenn man auf Arbeit oder schlicht unterwegs ist oder wenn gerade keine Eiswürfel oder keine Kühlkompresse kaltgestellt wurde und Warten angesagt ist. Aus diesem Grund und als effiziente Alternative stehen bei Teslupe.de nun 8 Stichheiler im Test – schnell online bestellt, sind die handlichen Geräte ideal für unterwegs.

3 verschiedene Typen von Stichheilern

Es gibt drei Typen von Stichheilern:

  • thermische
  • elektrische
  • mechanische

Die drei verschiedenen Typen von Stichheilern unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise:

Thermische Stichheiler setzen konzentrierte Wärme ein, um die im giftigen Mückensekret vorhandenen Proteine bzw. Eiweiße gerinnen zu lassen (denaturieren), so dass der Körper keine Bedrohung mehr wahrnimmt und die Immunabwehr, die mit Juckreiz und Schwellung einhergeht, ausbleibt.

Elektrische Stichheiler erzeugen batterielos Strom, der sich dann über die Kontaktflächen des Gerätes als elektrischer Impuls auf der Haut entlädt. Der Strom wird meist durch Quarzkristalle nach dem Prinzip der Piezoelektrizität, den man u.a. von Feuerzeugen kennt, erzeugt.* Die elektrischen Impulse wirken gegen die vom eigenen Körper ausgeschütteten histaminähnlichen Abwehrsubstanzen und unterbinden diese.

Mechanische Stichheiler saugen das Gift aus der Einstichstelle, indem sie per manueller Pumpe Unterdruck auf der Haut erzeugen. Natürlich verbleiben Restgifte, die man nicht erwischt hat, unter der Haut. Trotzdem tritt aufgrund der Giftverringerung naturgemäß eine Linderung der Symptome ein.

*Hierbei wird durch einen Klick am Gerät eine Feder mit einem Federsprungwerk gespannt, welche beim Zurückschnellen auf den Quarzkristall mit angebrachten Elektroden schlägt. Durch den Schlag verschieben sich im Inneren der Kristalle die elektrischen Ladungen, die sich auf den Elektroden sammeln und dann entladen. Das bedeutet man benötigt keine Batterien.

In unserem Testlupen-Check haben wir elektrische und thermische Stichheiler unter die Lupe genommen, da mit ihnen eine vergleichbare Behandlung vorliegt. Die Produkte wurden innerhalb ihrer Typkategorie verglichen, aber auch die Effizienz der verschiedenen Typen gegenüber einander wurde bewertet. Die Testergebnisse für die 9 verschiedenen Stichheiler folgen nun.

Unser Testsieger

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bite away – Riemser Pharma GmbH

gut in Form und effektiv nach Insektenstichen

Man muss sich schon fast entschuldigen, dass der Thermo-Stift bite away von Riemser wieder einmal auf dem Testsiegertreppchen steht. Ist er doch fast auf allen Verkaufsportalen und auch in der Google-Suche immer ganz oben gelistet.

Nach mehreren Selbstversuchen mit all unseren neun Stichhelfern können wir dennoch kein anderes Endergebnis präsentieren. Der bite away ist zwar teurer als alternative Produkte von anderen Herstellern, gefällt allerdings aufgrund seiner stabilen und wertigen Verarbeitung, seiner praktischen Form und Größe sowie seiner guten Wirkungsweise. Ähnlich gute Geräte in unserem Test hatten entweder günstigeren Kunststoff verarbeitet oder waren hinsichtlich ihrer Form nicht so griffig und praktikabel.

Der bite away bietet eine wohl bedachte Handhabung. Das beginnt mit einer simplen und gleichzeitig sicheren Methode, die Batterien zu wechseln, geht über die Wahloption zwischen zwei Heizzeiten und endet bei einer keramikbeschichteten Kontaktspitze, die im Speziellen allergikerfreundlich ist. Zudem kommt man aufgrund der länglichen Bauart des Stichheilers recht gut an schwer zu erreichende Körperstellen. Alles in allem überzeugt der bite away von Riemser.  Weitere Details zum Testergebnis gibt es hier …

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Was können Stichheiler und was nicht?

Stichheiler sind keine Wunderheiler, sie reduzieren die Symptome nach einem Stich und verschaffen so Erleichterung. Sie ersetzen bei Allergikern auch nicht die sonst notwendigen Maßnahmen, wie z.B. die Behandlung mit geeigneten Medikamenten oder Histaminblockern. Allerdings können sie die Abwehrreaktion des Körpers in manchen Fällen mindern.

Die Defizite elektrischer Insektenstich-Helfer sind z.B. die Häufigkeit der notwendigen Impulswiederholungen, bis eine Linderung einsetzt. Pro Stich benötigt man häufig bis zu 15 Klicks und gegebenenfalls noch ein paar Wiederholungen dieser ganzen Prozedur. Abhängig von der eigenen Hautempfindlichkeit und der zu behandelnden Körperstelle können sich die Stromimpulse dann unangenehm anfühlen. Das elektrische Verfahren ist für Kinder unter einer bestimmten Altersgrenze (siehe Gebrauchsanweisungen), für Epilepsie-Patienten, für Schwangere und für Personen mit Herzschrittmachern ungeeignet.

Behandlung von Kindern mit Stichheilern
Bei Kindern sollten lieber mechanische und mit Bedacht thermische Stichlinderer bevorzugt eingesetzt werden. Abgesehen davon sind Kinder häufig nicht geduldig genug, um die mehrfachen Sticheleien der elektrischen Helfer über sich ergehen zu lassen. Eltern sollten vor dem Kauf und Einsatz besonders in der Beschreibung zum Gerät darauf achten, ob sie es für ihre Kinder einsetzen können. Auch sollten die elektrischen Ladungen nicht auf verletzter Haut angewandt werden, und zwar z.B., wenn Kriebelmücken zubeißen. Die von ihnen verursachte Wunde juckt zwar ebenso tierisch, die Haut verschorft jedoch und ist damit verletzt.

Kinder sollten mit Stichhelfern nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.

Thermische Geräte können als zu warm empfunden werden. Darüber hinaus müssen sie mit Batterien betrieben werden. Das macht nicht nur den Transport etwas schwerer, sondern äußert sich im Vergleich zu den Klickern in der üppigen Größe der thermischen Insektenstichhelfer. In dem selben Maße verhält es sich mit den mechanischen Vakuumpumpen. Sie müssen verständlicherweise ein entsprechendes Volumen mitbringen, um in der Lage zu sein, einen genügend großen Unterdruck aufzubauen und das Gift der Haut zu entlocken. Zusätzlich kommen sie, zugegeben praktischerweise, mit verschiedenen Aufsätzen für die Haut daher, so dass die Saug-Adapter irgendwo verstaut werden müssen.

Zurück zu den thermischen Geräten: Zu Beginn, wenn man noch weiß, wie lange die Batterien halten. Hoffentlich wird die Energiezufuhr nicht plötzlich gekappt, wenn man gerade irgendwo tief im Wald eingetaucht ist und keine Ersatzbatterien dabeihat. Auf der anderen Seite halten die elektrischen Klicker nur, solange die Mechanik nicht versagt – und wer zählt schon mit? Die Klicks können ebenso überraschend zuneige gehen wie Batterien.

Die einzigen, die eine Haltbarkeitsgarantie geben, sind die Vakuumpumpen. Sie sind nur auf die eigene Kraft angewiesen. Dafür ist man bei mechanischen Giftentfernern eventuell auf die Hilfe einer zweiten Person angewiesen, denn sie sind nicht immer einhändig bedienbar. Ein weiterer Nachteil, der sich allerdings gut verkraften lässt, ist der Preis für die Stichheiler. Sie sind im Gegenzug teurer als Salben und Gels, weil sie nicht so lange reichen. Aber – man kommt ohne Chemie aus. Kommen wir nun zu den positiven Seiten der Mini-Helfer.

Thermische und mechanische Stichheiler fühlen sich angenehmer auf der Haut an. Letztere können sogar bei Bremsenbissen oder verletzter Haut angewandt werden, weil sie, unmittelbar nach dem Biss eingesetzt, das Gift per Unterdruck aus der Haut ziehen. Gut ist auch, dass etliche thermische Heiler bereits mit unterschiedlichen Temperaturstufen ausgerüstet sind und auf diese Weise ebenfalls empfindlichen Personen und auch Kindern zusagen.
Vorteile der mechanischen und elektrischen Helferlein sind, dass sie ohne Batterien funktionieren und somit unabhängig von Strom und gleichzeitig umweltschonend sind. Das macht sie besonders leicht und sehr einfach anzuwenden.

Weitere Pluspunkte, die alle Stichheiler gemeinsam haben: Sie hinterlassen keinen schmierigen Film auf der Haut oder der Kleidung, wie man es von Salben bzw. Gels zur Kühlung und Desinfektion kennt. Zudem kann eine punktgenaue Anwendung vorgenommen werden, im Gegensatz zu Salben, die lieber großflächig aufzutragen sind. Vor allem sind die kleinen Schmerzstiller wirkungsvoller und nachhaltiger als Salben oder Gels, weil sie entweder das Gift unter der Haut entfernen, die Ausschüttung der histaminähnlichen Abwehrsubstanzen unterbinden oder die Struktur der Proteine verändern.

Dementsprechend minimiert man mit allen drei Methoden die Ursache für das Leiden, manchmal geht es gar nahezu vollständig zu beseitigen – Salben lindern nur die Auswirkungen. Auch wenn die Positivliste scheinbar kürzer ausfällt, so ist doch die Heilung und demnach die Wirkung das gewichtigere Kriterium – womit wir beim nächsten Kapitel unseres Tests wären, um zu klären, welcher Stichheiler am besten hilft.

 

Welcher Stichheiler hilft wirklich?

Am besten gefallen hat uns das Prinzip des thermischen Stichheilers, besonders wenn es unterschiedliche Heizstufen gibt, die man wählen kann. Gerne hält man ein kurzes, unangenehmes Ziepen aus, um den Juckreiz loszuwerden. Die wärmebasierten Stichheiler zeigten bei uns eine größere und länger anhaltende Wirkung. Ein Wort zur Vorsicht: Thermo-Stichhelfer sollten nur in der vorgegebenen Dauer und nicht unter Einfluss schmerzstillender Medikamente oder Alkohol, der den gleichen Effekt hat, angewandt werden. Und eine wichtige Regel noch: Mut zum Abbruch! Wenn es zu doll ziept, den Vorgang lieber beenden. Sonst endet es mit Brandblasen!

Chemiefrei
Chemikalien sind heutzutage normaler Bestandteil unseres Lebens. Leider. Es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht davon betroffen wäre. Unabhängig ob bei der Körperpflege, im Haushalt, bei der Ernährung oder Gesundheit, es ist gut, das zu reduzieren, was unseren Körper noch mehr belastet.

Stichheiler funktionieren vollkommen ohne Chemie. Sie wirken rein physikalisch. Thermostichheiler z.B. nur durch gezielten Wärmeeinsatz um die 45 bis 53 °C. Dadurch dass sie keine chemischen Stoffe enthalten, können sie auch keine Allergien verursachen. Deshalb sind sie insbesondere für Allergiker, Schwangere oder auch Kinder ab einer gewissen Altersgrenze geeignet. Auch für Risikogruppen wie Epileptiker und Menschen mit Herzerkrankungen und Herzschrittmachern besteht keine Anwendungseinschränkung.

So kann man Schwellungen und Juckreiz auf natürliche Weise den Garaus machen.

Individuell unterschiedlich

Die elektrischen Stichheiler helfen zwar gut, das Jucken zu unterbinden, halten aber nicht so lange an, wie nach der Anwendung mit den Hitzeplättchen. Man muss die Anwendung mit den elektrischen Insektenstichhelfern häufiger wiederholen, weil das Jucken schneller wiederkommt. Außerdem zieht das Klickgeräusch der Zapper die Aufmerksamkeit und Augen aller Umstehenden auf sich. Es gibt zwar auch thermische Heiler, die Piepsounds von sich geben, doch die muss man ja nicht kaufen. Wohingegen das Klacken der Zapper nicht zu vermeiden ist.

Ob ein elektrischer oder thermischer Stichheiler wirksam genug ist, kommt ein bisschen auf die Empfindsamkeit und Immunreaktion jedes Einzelnen an. Verträgt man die elektrischen Impulse besser als Hitze, lässt man die Behandlung eher zu. Sträubt sich die eigene empfindliche Haut gegen die starke Wärme, bricht man die „Therapie“ zu früh ab und der positive Effekt bleibt aus. Nichtsdestotrotz empfinden die meisten Menschen die Anwendung mit dem Thermo-Stichhelfer angenehmer als die elektrischen Impulse.

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