In einigen Bereichen der Fotografie ist ein Kamerastativ unerlässlich. Die ruhige und stabile Kameraposition garantiert besonders bei hochwertigen Fotos, bei der Kunstfotografie, bei Porträt- und Landschaftsfotografie und der Werbefotografie ruckelfreie Bilder von hoher Qualität. Wenn die Bildkomposition und die Bildeigenschaften durch Veränderung der Belichtungszeit, der Ausleuchtung und der Filmqualität verändert werden sollen, dann ist die stabile Kameraposition besonders wichtig. Freihändig fotografierte Bilder können durch Positionsveränderung, Lichteinfall und durch leichte Ruckler immer wieder veränderte Fotobedingungen erzeugen. Ein Stativ gewährleistet ein stabiles und sauberes Fotografieren. In unserem Stativ-Test erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Stativ wissen sollten.

Reisestative aus Aluminium im Test

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SIRUI T-005KX/C-10S Traveler Ultralight - extrem leichtes Alu Reisestativ mit 360°-Kugelkopf, sehr kleines Packmaß - schwarz
Rollei Compact Traveler No. 1 (leichtes Reisestativ aus Aluminium mit geringem Packmaß, Schnellklemmenverschraubung und 360° Panorama, Kugelkopf) orange
Cullmann NANOMAX 430T
Modell
SIRUI T-005KX/C-10S Traveler Ultralight - extrem leichtes Alu Reisestativ mit 360°-Kugelkopf, sehr kleines Packmaß - schwarz
Rollei Compact Traveler No. 1 (leichtes Reisestativ aus Aluminium mit geringem Packmaß, Schnellklemmenverschraubung und 360° Panorama, Kugelkopf) orange
Cullmann NANOMAX 430T
Belastbarkeit
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Gewicht
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Unsere Wertung
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Preis
119,00 EUR
110,38 EUR
53,28 EUR
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SIRUI T-005KX/C-10S Traveler Ultralight - extrem leichtes Alu Reisestativ mit 360°-Kugelkopf, sehr kleines Packmaß - schwarz
Modell
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Rollei Compact Traveler No. 1 (leichtes Reisestativ aus Aluminium mit geringem Packmaß, Schnellklemmenverschraubung und 360° Panorama, Kugelkopf) orange
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Auch Hobbyfotografen verwenden gern Stative, um besonders gute Bilder zu machen. Die Hersteller wissen um den Bedarf von Stativen in allen Preisklassen und für verschiedene Verwendungsmöglichkeiten. So ist eine große Vielzahl von Produkten entstanden. Die Preise reichen von weniger als 10 Euro für kleine Stative bis zu einigen Tausend oder sogar einigen Zehntausend Euro für fahrbare Stative mit automatischer Lagekorrektur im Bereich der Studio- und TV-Technik. Dieses Portal beschäftigt sich mit Kamerastativen für den privaten Anwender. Die zahllosen Modelle am Markt können zur Verunsicherung führen, welcher Preis angemessen ist und welche Leistung benötigt wird. Vor dem Kauf sollte eine Auswahl der benötigten Eigenschaften und eine Orientierung über die Anbieter zur Grundlage der Entscheidung gemacht werden. Auf diese Weise kann einem teuren Fehlkauf vorgebeugt werden.

Licht und Schatten von schönen Reiseaufnahmen

Zeit für eine neue Testlupen-Reihe. Diesmal geht es um Reisestative. Der lateinische Ausdruck stativus bedeutet feststehend. Für die Reisebegleiter gilt das bedauerlicherweise nur bedingt. Um Stative auf Reisen mitnehmen zu können, muss man zwar kompromissbereit, doch gleichzeitig nicht an den falschen Stellen nachgiebig sein. Obwohl Reisestative den Kofferumfang nicht allzu sehr strapazieren und den Fotografen unterwegs nicht ins Schwitzen bringen sollten, ist eine dem Einsatzort angemessene Arbeitshöhe und Stabilität notwendig. Beides scheint sich im ersten Moment zu widersprechen.

Ein solches Stativ, das handlich, leicht und zugleich stabil und hoch genug ist, gibt es nicht in Perfektion. Dessen sollte man sich bewusst sein. Dennoch haben die Hersteller die Bedürfnisse der neuzeitigen Fotografen erkannt und an allen zur Verfügung stehenden Schrauben gedreht: Verschiedene Verschlusstechniken, ausziehbare Segmente, Spikes für sicheren Halt und sowohl leichte als auch steife Materialien werden kontinuierlich entwickelt und verbessert.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass auf dem Markt ab einem Budget von etwa 50 € gute bis sehr gute Stative angeboten werden. Die Hersteller leisten größtenteils gute Arbeit und nehmen die Sicherheit des Lieblingsknipskastens ernst. Testlupe.de hat nach der besten Lösung unter seinen insgesamt 4 Reisestativbewerbern aus Aluminium gesucht. Die Auswahl beinhaltet sowohl neue als auch etwas ältere Modelle aus Aluminium, die sich trotzdem durchweg alle in verschiedenen Online-Shops konstanter Beliebtheit erfreuen.

Testsieger

Sirui T-005KX

graziös

Verarbeitung und Handling des Sirui T-005KX machen Freude. Der Sirui-Reise-Dreibeiner ist klein und macht sich durch sein geringes Gewicht in dem Stativbeutel, wahlweise im Rucksack, kaum bemerkbar. Alle Drehmanschetten und -knöpfe lassen sich butterweich bedienen. Der Mechanismus zum Ausfahren der Beine erlaubt ein schnelles Aufstellen in gewünschter Höhe.

Die Beine des T-005KX sind für eine gründliche Reinigung abschraubbar. Kleine Mankos in Sachen Stabilität und Ausstattung wie fehlende Nivellierwaage, zu viele Beinelemente und zu dünne Beinstärke sind gut zu verkraften und zu umgehen. Moderne Kameras bieten oft eine eigene Navellier-Anzeigen an. Die Angabe des Herstellers über 4 kg Belastungsgrenze ist realistisch und überragt alle anderen Testkandidaten.

Klasse ist die vom Kugelkopf getrennt einstellbare Panorama-Ebene, die demontierbare und umkehrbare Mittelsäule für tiefere Kamerapositionen und der arca-swiss-kompatible Kugelkopf mit drei Befestigungsrillen für eine genaue Positionierung und Friktionsschraube. Das Stativ stellt den besten Kompromiss aus Packmaß, Gewicht, Arbeitshöhe, Stabilität und Funktion. Die gebotene Preis-Leistung ist angemessen – eventuell etwas zu viel für Einsteiger. Weitere Details   zum Testergebnis hier …

 

Preis-Leistungs-Sieger

Rollei Compact Traveler No. 1

Überschaubar


Vor allem wenn man sportlich unterwegs ist, macht sich das Rollei Traveler No. 1 hervorragend, weil es ein überschaubares Packmaß und Gewicht bietet und sich sehr schnell aufstellen lässt. Diese Eigenschaft teilt sich das Rollei mit Sirui hinsichtlich des gleichen Ring-Lock-Prinzips. Die 5-fache Höhenverstellung der Stativbeine birgt aber die Gefahr, aufgrund der Vielzahl an Manschetten irgendein Ring-Lock nicht richtig zu schließen, was uns sehr häufig in Eile passierte.

Die Schnellwechselplatte ist von guter Qualität, könnte aber noch etwas an Fläche zunehmen und die Panorama-Ebene benötigt eine vom Kugelkopf getrennte Justierungsmöglichkeit. Das hochwertig verarbeitete Stativ Traveler No.1 wünscht sich am liebsten eine Behandlung mit Samthandschuhen, ist aber nicht so verletzlich wie man annehmen könnte. Hängt man zum Beispiel ein Gewicht an den Mittelsäulenhaken und lässt die Säule noch ein Stück eingefahren, kann man mit der errungenen Stabilität zufrieden sein und hat dabei den besten Kompromiss aus Preis und Leistung. Die ausführlichen Testergebnisse   gibt es hier…

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EUR 110,38

Einsteiger-Tipp

Cullmann Nanomax 430T

Für einen günstigen Einstieg

Das Cullmann Nanomax 430T ist als Reisebegleiter für Einsteiger perfekt. Es hat verglichen mit den anderen Testanwärtern ein relativ großes Packmaß von 40 cm (und das platzsparende Verpacken erfordert immer etwas zusätzliche Umbauarbeit), ist dafür aber mit 930 Gramm sehr leicht. Die Gummischuhe an den Stativbeinen, die verstellbare und umkehrbare Mittelsäule, welche separat vom Kugelkopf schwenkbar ist (Panoramaskalierung mit Gradangabe) und die Nivellierungslibellen komplettieren das Preisangebot.

Schade ist, dass die Klemmverriegelungen an den Beinen keine Schrauben zum Nachfixieren besitzen. Alles in allem hielt das Cullmann Nanomax 430T in unseren Tests gut durch. Die Arbeitshöhe mit 107,5 cm ist vergleichsweise gering, aber das Konzept als solches mit rutschfesten Gummifüßen und breiten Beinelementen liefert eine gute und angemessene Stabilität für diesen Preis. Wie wir zu diesem Testergebnis kamen, wird
hier ausführlich begründet…

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Was ist bei Reisestativen zu beachten?

Platzsparend sollten sie sein. Dafür ist ein kompaktes Packmaß erforderlich. Um dieses zu erreichen, sollte man beim Kauf auf 180 Grad umklappbare Beine und eine Unterteilung in ausziehbare Beinsegmente achten. Leicht sollten sie sein. Die hierfür verwendeten Materialien sind Aluminium und Carbon, wobei Carbon deutlich teurer, aber auch schwingungsärmer und das 3-fache leichter als Aluminium ist. Stabil sollten sie sein. Dazu ist eigentlich ein gewisses Gewicht vonnöten, da das aber der Reisefreude entgegensteht, versuchen die Hersteller dem Problem mit Gummifüßen und Spikes, die mehr Grip am Boden gewährleisten sollen, beizukommen. Manchmal können noch Teller- oder andere Füße (Schnee-/Sandschuhe) optional als Zubehör erworben werden.

Kompromisse und Mittelwege

Bei aller Kompaktheit und Leichtigkeit sollte im Sinn behalten werden, dass Reisestative durch ihre Leichtigkeit, rund 1000 Gramm, nicht die Standfestigkeit von normalen Stativen besitzen und damit besonders an windigen Orten, am Meer, an Klippen bzw. auf felsigem Untergrund Vorsicht geboten ist. Die Unbeschwertheit hat an dieser Stelle ihren Preis. Knipser mit schweren Kameras sollten sich hier lieber vortasten und vorweg zu Hause testen. Selbstredend bedeuten viele Beinsegmente eine größere Arbeitshöhe und ein kleineres Packmaß. Leider bedeuten sie auch mehr Arbeitsschritte und mehr Zeit beim Aufbau sowie eine höhere Instabilität.

Reisestative sind ein Kompromiss aus Packmaß, Gewicht und Stabilität. Wenn das Packmaß klein ist, kann die Arbeitshöhe darunter leiden, wenn das Gewicht gering ist, könnte es an Stabilität mangeln. Außerdem gilt: Je weniger Beinsegmente, desto stabiler die Konstruktion. Das liegt zumeist am Matroschka-Effekt (Verkleinerungseffekt): Je mehr Segmente einklappbar sind, desto dünner werden die letzten zum Ende hin und desto instabiler wird die Bodenhaftung. Hacken an der Unterseite der Mittelsäule bieten die Möglichkeit zur Stabilisierung etwas Gewicht zuzuladen (zum Beispiel in einem kleinen Sack, den man am Einsatzort mit Steinen oder Sand füllt).

Der Umfang der Beine geht oft einher mit Größe und Gewicht des Stativs. Entscheidet man sich für ein kleineres Stativ, hat man zwar eine kleinere Arbeitshöhe, dafür weniger Gewicht, dickere Auszüge, ergo größere Stabilität. Und ganz ehrlich: Die meisten haben es nicht so doll mit dem Rücken, als dass sie das bisschen Sport nicht verkraften würden, um sich zum Kamerasucher zu bücken. Wer auf den Luxus einer höheren Arbeitshöhe verzichtet, hat gleich drei Vorteile: weniger Fummelei mit weniger Beinelementen und demzufolge schnelleres Aufbauen, weniger Gewicht und mehr Stabilität.

Carbon* oder Aluminium?

Käufer von Stativen aus Carbon gehen Recht in der Annahme, dass sie ein höherwertiges und stabileres Material erworben haben. Sie unterschätzen jedoch gleichzeitig, dass das Carbon leichter ist als Aluminium und das Stativ somit weniger Standfestigkeit bei seitlich auftretenden windigen Einflüssen hat. Im Verhältnis dazu ist ein Aluminiumstativ häufig nicht viel schwerer als eines aus Carbon, zumindest nicht so schwer, wie viele Werbetexte es einem verkaufen möchten. Eine Gegenüberstellung des Gewichts lohnt sich jedenfalls. Einer unserer Tester drückte es so aus: „Persönlich würde ich aber zur Alu-Version tendierten, weil ich den Mehrpreis nicht zahlen würde, da der Vorteil eines leichteren Statives bei mir nicht so schwer wiegt.“

Zu beachten ist zudem die Lage des Stativschwerpunks. Er liegt öfters sehr weit oben, bedingt durch den Stativkopf und die oben dickeren Beinrohre, die beim Ausziehen nach unten hin schmaler und leichter werden. Hier wirkt sich das Carbon nachteilig aus, weil es zu einem Ungleichgewicht kommt – oben der schwere Kopf, unten die dünnen Beine. Aluminium hingegen gleicht diesen Nachteil durch seine Schwere minimal besser aus.

*Carbon ist das chemische Element Kohlenstoff. Bei Stativen meint dieser Terminus einen kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff. Abkürzungen und andere Bezeichnungen sind CFK-Stativ (carbonfaserverstärkter Kunststoff), graphite fiber, carbon graphite oder CF-tripod. Kohlenstofffasern werden industriell hergestellt und wandeln durch chemische Reaktionen kohlenstoffhaltige Ausgangsmaterialien in graphitartigen Kohlenstoff um. Das Ausgangsprodukt hat eine hohe Festigkeit und Steifigkeit bei hoher Elastizität, ein geringes Gewicht, eine hohe Temperaturfestigkeit, so dass es sich bei extremen Temperaturen wenig verzieht. Das Material ist also stabil und leicht.

Arbeitshöhe wirklich essentiell?

Reisestative reihen sich im mittelhohen Sortiment ein, außergewöhnliche Riesen, sogar mit Mittelsäule, sind eher die Ausnahme. Gleichwohl wird der Stativschwerpunkt durch eine ausgezogene Mittelsäule weiter nach oben verlagert, was zur Wankelmütigkeit des Stativs beiträgt. Überdies hat eine nicht herausnehmbare Mittelsäule den Nachteil, nicht bodennah fotografieren zu können. Sollte man sich für ein Stativ mit Mittelsäule entscheiden, dann für eines mit einer demontierbaren Mittelsäule.

Stativkopf

Einberechnet werden muss weiterhin, dass das Gewicht vom Hersteller in der Regel ohne Stativkopf angegeben wird. Bis zu 1000 Gramm können also noch obendrauf kommen. Manche Hersteller schummeln auch ein wenig mit der Bezeichnung Reisestativ und mogeln über 3 Kilogramm schwere Stative unter diesem Namen zum Verkauf. Deshalb Augen auf bei der Gewichtsangabe mit Stativkopf. Apropos Stativkopf – dieser muss nach dem Schraubenanziehen fest im Lager sitzen und beim Hantieren mit der Kamera nicht nachgeben. Das wird vornehmlich durch einen großen Durchmesser der Kugel erreicht. Allerdings kann auch das Material der Kugel, Metall oder Kunststoff, ausschlaggebend für die Stativkopf-Stabilität sein.

Alles fest? – Verschlüsse, Schrauben etc.

Da Reisestative leicht sein sollen, ist alles an ihnen klein – Verschlüsse, Schrauben, Kugelkopf, Montageplattform etc. und damit ist alles etwas fummeliger als bei großen, schweren Stativen. Geduld, Feinfühligkeit und Übung ist gefragt. Welche Verschlüsse vorteilhafter sind, ist individuell unterschiedlich und nur in einem „handfesten“ Test herauszufinden. Manche sagen, Klickverschlüsse können leichter abbrechen, hängen bleiben oder nach einer Weile Benutzung scharfkantig werden. Andere meinen, Dreharretierungen bergen die Gefahr, beim schnellen Aufstellen, einen Dreh zu wenig zu machen, so dass die Beine während der Aufnahme nachsacken.

Was ist das Fazit?

Man erhält mehr Stabilität, wenn man seine Bequemlichkeit hintanstellt und seine Scheu vor dem Bücken zum Sucher überwindet und sich ein kleineres, dafür aber ein leichteres, flotter aufzubauendes, weniger fummeligeres Stativ aussucht. Sofern man sich für eine Mittelsäule entscheidet, sollte diese flexibel entfernbar sein. Es muss auch kein teures Carbonstativ sein, weil die Gewichteinsparung nicht unbedingt von folgenschwerer Tragweite ist. Und ob Dreh- oder Klappverschlüsse praktischer sind, bewertet jeder subjektiv anders.

Außerdem ist von Vorteil, wenn ein Dreibeinstativ zu einem Einbein-Einsatz umgewandelt werden kann, die Friktion an die Kameraschwere angepasst werden kann und verschiedene Größen eines Stativs bestellbar sind.

 

 

Tipps für den Stativ Kauf vom Profi

Praktische Einsatzmöglichkeiten für Stative

Wer schon einmal ein mit einem großen Teleobjektiv ein Tier beobachte hat, um es im richtigen Moment zu fotografieren, der kennt den praktischen Nutzen eines Kamerastatives. Ob Sie eine Libelle am Schilfrohr fotografieren möchten oder ein Raubtier beim Füttern der Jungtiere – der Arm, der die Kamera mit Teleobjektiv halten soll, ermüdet nach wenigen Minuten. Im entscheidenden Moment versagt der Finger für den Auslöser – ein unscharfes Bild ist das Ergebnis. Wenn die Kamera auf einem Stativ steht, dann kann sich der Fotograf ganz auf das Motiv konzentrieren. Alle Einstellungen können in Ruhe vorgenommen werden, bis der entscheidende Moment kommt.
Familienfotos mit Selbstauslöser, Portraitaufnahmen, Mehrfachbelichtungen und Langzeitbelichtung lassen sich bei Zuhilfenahme eines Kamerastatives sehr viel besser bewerkstelligen als freihändig. Die Ablage der Kamera auf Bücherstapeln, Schränken und Podesten ruft eher mehr Probleme hervor, als gelöst werden. Besonders in der Kunstfotografie konzentriert sich der Fotograf gern auf das Motiv und auf die Wirksamkeit der Effekte, des Lichtes und des Fotomotivs. Ein Kamerastativ leistet wichtige Dienste, um alle Einstellungen vorzunehmen und ein wckelfreies Bild zu erzeugen. Kamerawinkel, Kamerahöhe, Stabilität und wackelfreies Fotografieren können erst durch den Einsatz eines Kamerastativs wirkungsvoll eingesetzt werden. Wer beim Fotografieren alle Möglichkeiten der Bildschärfe, der Bildkomposition, der Brennweite, der Bildkomposition und der hohen Auflösung für hochwertige Fotos nutzen möchte, für den ist Kamerastativ unverzichtbar. Es gehört zur Grundausstattung von ambitionierten Fotografen.

Bestandteile eines Kamerastatives

Die meisten Kamerastative bestehen aus verstellbaren Teleskop Füßen, dem Stativkopf mit Stativgewinde, Stativschraube und Stellhebel sowie verschiedenen Zusatzaustattungen. Die Zusatzaustattungen können Gelenke zum Schenken des Kopfes sein, Gradeinteilungen für die Winkelposition, eine Wasserwaage oder eine herausfahrbare Mittelsäule zur Vergrößerung der Stativ Höhe. Die Hersteller bieten sehr viele Modelle mit verschiedenen Eigenschaften an. Je nach Verwendungszweck und Anspruch sollte der Fotograf das richtige Stativ mit den gesuchten Eigenschaften auswählen. Hochwertige Stative mit vielen Funktionen und großer Stabilität sind häufig schwerer. Handliche Stative mit weniger Funktionen können instabiler sein, lassen sich aber problemlos im Foto Zubehör mitführen. In der Preisklasse zwischen 60 Euro und 200 Euro sind die meisten Stative mit unversellen Eigenschaften und guter Stabilität zu finden.

Checkliste für die Eigenschaften eines Kamerastatives

  • Stativhöhe einschließlich ausgefahrene Stativ Füße
  • schwenkbarer Kopf
  • Einstellmöglichkeiten für Kamerawinkel
  • passendes Stativgewinde und passende Stativschraube für die vorhandene Kamera
  • stabiler Stand bei ausgefahrenen Telskop Füßen einschlielich Verlängerung
  • Gewicht und Packmaße
  • Preis
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