WLAN-Router Test 2017

Nichts ist nerviger als ständige Verbindungsabbrüche und Routerprobleme. Der richtige Router schafft abhilfe. Mit dem Wegfall des Routerzwangs stehen viele vor einer schwierigen Entscheidung. Welcher Router soll es sein?

Deshalb die aktuelle Übersicht über aktuelle Router, WLAN-Router und WLAN Access Points auf Testlupe.de. Ein guter Router sorgt für die Internetverbindung in den eigenen vier Wänden und verfügt über einen Mediaserver, der viele nützliche Multimedia-Funktionen ermöglicht.  In unserem Router Test haben wir die aktuellen Modelle anhand verschiedener Faktoren verglichen.

Das Internet ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Die Kinder wachsen mit der Technik auf, die mittlere Generation beschäftigt sich immer mehr damit und selbst Rentner bilden sich im Bezug auf das Internet immer weiter fort. Jeder kennt www und weiß, wie man einen Browser öffnet, um in die große weite Welt zu gelangen. Doch wie kommt das Internet aus der Leitung in den PC? Hier muss meist ein Fachmann ran und einen Router anschließen. Aber was tun, wenn das Gerät einen Defekt hat, oder ein neues gekauft werden muss? Hier finden Sie einige Informationen, die Sie über den Router wissen sollten. Zudem folgen viele Testberichte, wo Sie sich informieren können, welches Gerät am besten ist. Nachfolgend wird Ihnen erklärt, was genau ein Router ist und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

 

Tipp:
Das Thema Sicherheit ist überaus wichtig. Der Router muss über die Einstellungen WPA und WEP verfügen. Hiermit können Sie Ihr Netzwerk sichern. Zudem gibt es Geräte, die mit einer Firewall ausgestattet sind.

Was ist ein Router?

Der Router ist das Gerät, welches Sie zu Hause haben, sobald Sie mit dem PC ins Internet gelangen. Dieser Router vermittelt zwischen zwei Rechnern den Datenaustausch. Ein sogenannter Server sammelt die Daten und gibt diese weiter. Somit öffnet sich eine Webseite auf Ihrem Bildschirm. Der Router arbeitet mit einer Schnittstelle oder auch Interface. Sobald die Daten eintreffen, muss der Router diese richtig verteilen und auf den passenden Weg bringen. Ohne Router erfolgt keine Datenübertragung im Internet. Sie können keine Daten versenden und erhalten auch keine Daten. Erst wenn Sie sich mit dem Server über den Router verbunden haben, ist es möglich, im Internet zu surfen.

Der Router ist somit die “Zentrale” und leitet den Datenverkehr zwischen Ihrem PC und einem Server. Der Server wird hierbei von Ihrem Internetanbieter gestellt. Der Router klopft quasi an die Tür von Vodafone, O2, T-Mobile usw. und bittet darum eintreten zu dürfen. Ist der Eingang erfolgt, dürfen Sie die grenzenlose Vielfalt des Internets auskosten. Bleibt der Eintritt verwehrt, kann ein Fehler oder ein Defekt am Gerät vorliegen.

Ein Router koordiniert genau, wo welche Daten andocken dürfen. Dabei gibt es verschiedene Arten an Routern. Um genau zu sein, gibt es für den Verbraucher zwei wichtige Geräte. Das ist zum einen ein DSL-Router und zum anderen ein WLAN-Router.

Wo liegt der Unterschied?

Zu Beginn benötigt man ein Modem, um ins Internet zu gelangen. Man hatte die Möglichkeit am Modem einen Router anzuschließen, der wiederum ermöglicht hat, dass mehrere Endgeräte Zugriff auf das Internet hatten. Heute spart man sich diese komplizierte Vorgehensweise, da ebenso die Technik steile Berge überwunden hat. Heute schließt man ein DSL- oder WLAN-Router direkt an, in dem das Modem schon integriert ist.

DSL-Router: Der DSL-Router ist ein Gerät der einen Router, also einen Verteiler und ein Modem beinhaltet. Die Verbindung erfolgt über ein Kabel, welches sich zwischen dem Router und dem PC befindet.

WLAN-Router: Ein WLAN-Router beinhaltet den Router, das Modem und WLAN. Für die Verbindung zwischen WLAN-Router und PC ist kein Kabel mehr erforderlich.

Darauf sollte beim Kauf geachtet werden

Es gibt unzählige Hersteller, die viele Router anbieten. Hierbei den Überblick zu behalten ist fast unmöglich. Dennoch gibt es einige Richtlinien, die beim Kauf berücksichtigt werden sollten.

Die Reichweite:

Beachten Sie beim Kauf welche Distanz und welche Wände sich in Ihrem Heim befinden. Stahlbeton und Holzwände schirmen das Signal ab und schwächen es.

Übertragungsgeschwindigkeit:

Die Übertragungsgeschwindigkeit erkennen Sie an einer Buchstabenzahlenkombination. Die Normbeschreibung beginnt mit IEEE 802.11. Darauf folgen Buchstaben, die wiederum eine Bedeutung haben: “a” und “g” zum Beispiel übertragen Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu 54 Mbit/s. Der Buchstabe “n” steht für eine Übertragungsgeschwindigkeit von 450 Mbit/s. Welche Geschwindigkeit für Sie geeignet ist, können Sie an der vom Anbieter gestellten Internetleistung feststellen. Der alte WLAN-Standard wird jedoch sehr bald durch den neuen IEEE802.11ac WLAN-Standard ersetzt, der eine theoretische Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1300 Mbit/s ermöglicht. Außerdem sendet ein AC-Router im 5-Ghz-Band, was eine deutlich bessere Performance zur Folge hat und weniger störanfällig (durch andere WLAN-Netze) ist. Solche Router sind meist abwärtskompatibel und mit einem 2,4-Ghz-Band Funkteil ausgestattet. Da die meisten Multimedia-Geräte wie Smart TVs, Blu-ray-Player etc. nur mit einem 2,4-Ghz WLAN ausgestattet sind, sollte man beim Router-Kauf auf das Vorhandensein eines 2,4-Ghz Funkteils achten, wie das z.B bei der Fritz! Box 7490 WLAN AC + N der Fall ist. Solche Router nennt man auch Dualband-Router.

Lohnt sich der Wechsel auf einen AC-Router?

Mitte November wurde der neue Funkstandard WLAN 802.11ac nun endgültig verabschiedetet. Er soll Daten nun mit doppelter Geschwindigkeit transportieren. Doch wer in den Genuss des neuen AC-Standards kommen möchte, der benötigt in jedem Fall einen neuen Router, der den neuen Standard unterstützt.

Was leisten die neuen AC-Router?

Als Nachfolger verspricht der WLAN-Standard 802.11ac doppelt so schnelle Downloads. Bislang waren etwa Geschwindigkeiten von maximal 600 MBit/s möglich. Mit dem AC-Standard sollen nun 1300 MBit/s und mehr möglich sein. Das sind allerdings nur theoretische Werte, die in der Praxis etwas anders aussehen können. Realistisch sind daher im Idealfall, wenn keine Funkstörungen zum Beispiel durch undurchlässige Wände vorhanden sind, um die 300 MBit/s. Doch das ist im Vergleich zum alten Standard noch immer deutlich schneller. Diese verbesserte Geschwindigkeit macht sich besonders bei WLAN-Routern bemerkbar, über die gleich mehrere Geräte bedient werden. Doch für den Umstieg brauchen Nutzer vor allen Dingen einen Router, der das AC-Signal auch senden kann. In diesem Bereich gibt es allerdings schon eine sehr große Auswahl. Alte Geräte können aber nicht durch Software-Updates oder Adapter aufgerüstet werden. Die Preise für die neuen Router beginnen bei um die 100 Euro.

Alle Endgeräte richtig nachrüsten

Doch alleine mit einem neuen Router ist es noch nicht getan. Denn die genutzten Geräte wie PC, Smartphone, Notebook oder Fernseher müssen diesen neuen Standard natürlich auch unterstützen. Wer so zum Beispiel ein Notebook besitzt, welches im 2,4 GHz-Bereich funkt, für den lohnt sich ein Umstieg nicht. Denn der AC-Standard funkt nur im 5 GHz-Bereich. Das bedeutet aber nicht, dass die alten Geräte gar nicht die Möglichkeit haben ins Netz zu gehen, wenn ein Router mit neuer WLAN-Übertragung gewählt wird. Denn diese Router unterstützen sowohl den alten als auch den neuen Standard. Zusätzlich dazu sollten die Endgeräte mittels USB-Adapter an den neuen Anschluss vom AC-Router angeschlossen werden. Und mittels Media-Bridge können auch Konsolen und TVs in das neue Netzwerk miteingebunden werden. Diese Bridges kosten in der Regel zwischen 70 und 100 Euro. USB-Adapter gibt es wiederum schon ab 35 Euro.

Lohnt sich der Umstieg für Privathaushalte?

Noch scheint die Investition in einen neuen AC-Router überflüssig. Denn der durch den neuen Standard gestiegener Datendurchsatz hat keinen Einfluss auf die Bandbreite vom Internetanschluss. Wenn der sogenannte Downlink vom Anbieter nicht gut ist, dann bringt auch ein neuer Router nicht viel. Wer mit zwei Fernsehern gleichzeitig Filme in HD-Qualität schauen möchte, für den könnte sich der Umstieg natürlich lohnen. Die Geräte müssen aber nicht zwingend separat gekauft werden. Wenn eine erneute Verlängerung des DSL-Vertrags ansteht, dann kann der Provider auch einfach mal nach einem neuen AC-Router fragen. In manchen Fällen werden dann schon neue Geräte mit dem neuen WLAN-Standard angeboten.

Fazit

Wie bereits erwähnt lohnt sich der neue AC-Standard nur wenn eine schnelle Gegenstelle vorhanden ist. Nur so kann sich die volle Leistung entfalten. Doch die benötigten Gegenstellen in Form von Ethernet-Bridge oder AC-Clients für Notebooks sind noch recht rar. Wer demnach bereits über einen WLAN-Dualband-Router verfügt, der kann ruhig noch mit dem Umstieg auf die zweite Generation mit automatisierten Frequenzwechsel warten. Wer noch keinen Dualband-Router besitzt, der kann den Umstieg auf einen AC-Router ruhig wagen, denn der starke Performancezuwachs überwiegt den doch recht geringen Preisunterschied zwischen den beiden Gerätearten. Achten Sie auf die Abkürzung “AC” bei dem Routernamen.

Wie erweitere ich die Reichweite von alten WLAN-Routern?

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