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NCM T177 Eco-Click technimed – sehr handlich & wirksam – wäre da nicht …

Der italienische Hersteller des Eco-Click setzt auf komfortable und einfache Anwendung. Der Italiener unter den Stichheilern kann mit elektrischen Entladungen bei Mückenstichen, Quallenstichen und auch bei Verbrennungen durch Brennnesseln angewandt werden.

 

Gebrauchsanweisung & Haltbarkeit

Zum Gerät werden gute Anwendungshinweise geliefert. Man soll das Gerät nicht auf Handinnenflächen, mit nassen Händen oder auf nasser Haut verwenden – logisch oder? Zudem soll der Eco-Click regelmäßig desinfiziert werden. So eine Anweisung finden wir nicht beim BiteClicker oder Zap-it, welche ja nach dem gleichen Prinzip funktionieren.

Der Hinweis, dass Kindern nur die Häfte an Klicks verabreicht werden soll und Kinder unter 6 Monaten nicht behandelt werden dürfen ist dagegen sehr wagemutig. Alle Zapper sollten erst ab 9 oder 10 Jahren verwendet werden und dann auch nur mit ausführlichen Erläuterungen für das Kind.

Nach Angaben des Herstellers hat Eco-Click eine Lebensdauer von 20000 bis 25000 Klicks. Er funktioniert ganz ohne Batterien nach der Piezo-Methode. Bei Erwachsenen werden 5-10 Klicks benötigt, um ein Jucken und 10-15 Klicks, um die Schwellung zu reduzieren. Optimalerweise möchte man beides. Folglich rechnen wir mit maximal 10-15 Klicks und erreichen etwa 1600-2500 Anwendungen. Irgendwie ungenau.

Einige Kunden schreiben, dass sie bei ca. 100 Stichen im Jahr, was recht viel ist, zwei bis drei Jahre mit dem Eco-Clicker auskommen. Das bedeutet 300 behandelte Stiche – immerhin mehr als die batteriebetriebenen wärmebasierenden Geräte leisten.

Anwendung und Linderung

Den Eco-Click kann man an seinen Schlüsselbund ranklicken. Er hat eine stabile Öse dafür am Kopfende. Die Form ist recht handgerecht, weil sie eine Einhandbedienung sehr einfach gestaltet. Die Form ist praktischer als die Pistolenform des Zap-it und BiteClicker protect. Details finden sich im Abschnitt der jeweiligen Geräte. Der Eco-Click soll auch für andere Insektenstiche und Bremsenbisse geeignet sein. Das zu testen, hatten wir leider keine Gelegenheit bzw. sind eigentlich froh darüber.

Den Eco-Zapper bei Kindern anzuwenden, empfehlen wir nicht, jedenfalls nicht unter 8 Jahren. Der Schreck wird definitiv einfach zu groß sein. Sobald es ein Kind schafft, den Zapper allein zu betätigen, kann es das ja ausprobieren. Richtig angewendet kann nichts Schlimmes passieren.

Kleine Praxis-Anekdote

Was soll man sagen, da sitzt man und schreibt an einem Stichheiler-Test und plötzlich juckt es am Fußgelenk. Erster Gedanke: Lästige Spezies! Zum Glück befinden wir uns noch in der Testphase der Stichkiller. Zeit für den Einsatz eines Stichheilers. Welcher soll es sein? Der Eco-Clicker made in Italy. Bevor wir über die Form etc. philosophieren, erst einmal Linderung verschaffen.

Ok, die 5-10 Klicks reichen nicht. Das ist eindeutig. Es werden 15 Klicks und dann nach 5 Minuten noch einmal 15 Klicks mehr. So ganz hilft es nicht, entsteht das Gefühl. Dann nach weiteren 5 Minuten verschwindet der Juckreiz. Wäre das auch passiert, wenn ich standhaft nicht gekratzt hätte? In der Gebrauchsanweisung steht, dass der Effekt erst nach einigen Minuten eintritt. Man weiss es nicht.

10 Minuten vergehen und man sieht, dass eine kleine Quaddel im Entstehungsprozess ist. Und weil in der Gebrauchsanleitung steht, dass man mit weiteren Klicks die Schwellung reduzieren kann. Na dann los! Die Schwellung geht tatsächlich zurück. Vor dem Schlafen angewandt, ist am nächste Tag nach 6 Stunden nichts mehr von einer Schwellung zu sehen. Nicht mal ansatzweise. Es hat also funktioniert.

Hat geholfen, aber …

(Foto) … zwei kleine „Einschusswunden“ sind zu sehen. Der Eco-Clicker hat zwei Öffnungen, aus welchen die Stromschläge fließen. Diese Abdrücke sieht man jetzt in Form von zwei kleinen Kratzern. Vielleicht waren 15 Klicks doch zu viele. Man sollte sich eben an die Anleitung halten.

Und ein zweites Aber: Stelle ich mir vor im Restaurant oder auf einer Gartenparty den Klicker anzuwenden, dann würde ich es eher vorziehen, das auf der Toilette zu tun oder dort, wo es nicht alle so mitbekommen. Irgendwie macht es einen seltsamen Eindruck, wenn man das so Klacken hört. Einige Reaktionen der Umstehenden sind: „Das hört sich nicht wirklich gesund an“.

Die ersten fünf Klicks am Fußknöchel kribbeln nur ein wenig, die weiteren zwicken schon deutlich mehr. Dennoch ist es für mich persönlich noch nicht schlimm. Die Hitze der Thermo-Insektenstifte war manches mal grenzwertiger, allerdings eindeutig ergiebiger im Hinblick auf das Jucken. Auch dauert das Gefühl an, dass der Stromschlag nach einer langen Weile immer noch zu spüren ist.

Fazit

Der Italiener unter den Stichheilern baut auf den Piezo-Effekt. Der ist durchaus erfolgreich wie unser Praxistest zeigt, aber nicht komfortabel. Das Jucken bleibt eine zeitlang nach der Anwendung noch, auch wenn nicht so doll, um daran kratzen zu müssen. Der Juckreiz wird also abgemildert.

Was richtig gut funktioniert, ist die Behandlung der Schwellung. Diese geht komplett zurück nach ein paar Stunden. Es können aber klitzekleine Stromschusswunden zurückbleiben. Außerdem ist das mehrfache Klicken doch lästig und tut irgendwann ansteigend mehr weh. Das ist bei den Thermo-Heilern jedoch auch der Fall. Mit einer Hand ist die Bedienung kein Problem und für den Transport eignet sich der Eco-Click angesichts der Größe und des Leichtgewichts ebenso besonders gut. Den Zapper kann man stets dabei haben.


Technische Daten