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Preisverlauf

Gesamtbewertung

78.33%

Verqrbeitung
70%
Sound
70%
Preis-LEestung
95%

Die Hama-Lautsprecher gehören mit den Maßen 7,2 cm x 7,5 cm x 8,2 cm zu den kleinsten Lautsprechern in unserem Test. Der hintere Teil des Gehäuses der Hama-Lautsprecher ist aus schwarz-glänzendem Plastik und der vordere Teil aus schwarz-mattem Plastik gefertigt. Das Hochglanzplastik macht leider keinen hochwertigen Anschein, denn während der Testzeit entstanden darauf mehrere Kratzer auf der Oberfläche, obwohl wir nicht anders mit den Miniboxen umgegangen sind als mit den anderen. Das matte Plastik an der Vorderseite dagegen ist resistenter gegen Kratzer und macht optisch was her. Der Steg vorne quer über die Metallmembran dient nicht nur als Schutz, sondern ist insbesondere vom Styling her eine kleine Raffinesse, die sich schön anschauen lässt und sportlich daherkommt. In demselben Maß zieht auch der rote innere Plastikring, der die Membran umgibt, alle Blicke auf sich. Visuell sind die Lautsprecher Hama Sonic Mobil 183 eine attraktiv anzusehende Erscheinung., auch wenn sie nicht ganz so klassisch elegant aussehen wie die Logitech Z120. Bedauerlicherweise haben sie ebenso wie die Speedlink-Boxen keine absolut gratfreien Kantenabschlüsse. Beim Anfassen fühlen sie sich auch etwas dünn und empfindlich an. Die Verarbeitung könnte unserer Meinung nach ein wenig beständiger ausfallen.

Mittig auf dem Anschlusskabel befindet sich ein separater Lautstärkeregler mit Stellrädchen. Zwar ist der Durchmesser der Kabel ein bisschen größer als der Speedlink-Kabeldurchmesser, trotzdem handelt es sich hier um das zweitdünnste Kabel im gesamten Test und sollte Hersteller überdacht werden. Ebenso sind die Kabelanschlussstellen nicht ruckelfest am Gehäuse angebracht. Man kann die Kabel in das Gehäuse schieben oder wieder herausziehen – so entstehen Wackelkontakte. Genauso wie bei den Speedlink-Boxen, gibt es beim Hersteller Hama keinen On-/Off-Schalter und die USB-Lautsprecher schalten sich erst mit dem PC oder wenn man sie vom Desktop oder Laptop trennt ab.

Bedienung & Alltagstauglichkeit

Der erste Kontakt mit den Hama-Lautsprechern war einwandfrei. Wie bei all unseren getesteten USB-Schallerzeugern sind nur wenige Schritte erforderlich, um die Boxen in Betrieb zu nehmen. Wenn gewünscht, hilft dabei die beiliegende und einfach sowie logisch aufgebaute Anleitung. Einziges Manko: Es fehlt die R- und L-Positionskennzeichnung zum Aufstellen der Boxen. Fragezeichen kamen bei uns auch im Hinblick auf die Lautstärkeeinstellungen auf: In der Gebrauchsanleitung konnten wir vorab sehen, dass das Stellrädchen direkt und mittig am Kabel installiert wurde, wie man es gewöhnlich nur von Headsets kennt. Stellt man nun die schnittigen Minis rechts und links neben einem Monitor oder Laptop auf und führt man das Kabel hinter dem Bildschirm entlang, dann versteckt sich gerade der Teil des Kabels mit dem Lautstärkeregler hinter dem Monitor oder baumelt eigenwillig an irgendeiner anderen Stelle hinter dem Schreibtisch herunter. Eigentlich wirklich schade, dass es hier Punktabzüge geben musste, denn das Kabel zwischen den beiden Lautsprecherboxen bietet insgesamt 75 cm Stellraum und somit auch genug Platz für einen breiten Monitor, was wir positiv anrechnen würden, wäre da nicht der Umstand, dass das Stromkabel auch unmittelbar an dem Satellitenverbindungskabel hängt. So pendeln Lautstärkeregler und Stromkabel hinter dem Monitor. Das sieht unschön aus, erschwert den Zugang und ist deswegen teilweise impraktikabel. Praktisch und pfiffig ist dagegen die leichte Schrägneigung der Boxen, damit der Schall sich nach oben ausbreiten kann, wenn man vor dem Computer sitzt.

Hinsichtlich der Transportsicherheit ist der vor der Membran verlaufende Steg ideal, weil er diese gut vor Stößen abschirmt. Vor allem die kleinen Maße machen die Hama-Winzlinge exzellent transportabel – sie passen in jede Tasche. Einzig die schlechte Qualität des Plastiks macht uns hier einen Strich durch die Rechnung, weil die äußere Hülle nach besonderer Obhut und Abschirmung verlangt.

Weiterhin enttäuschte uns die Stand- und Rutschfestigkeit der beiden Minis. Die Antirutschfläche an der Unterseite funktioniert nicht so wie sie soll – sie haften wenig bis gar nicht. Speziell das leichte Umkippen bei nur schwachem Antippen trug dazu bei, dass die Boxen schnell Schrammen abbekommen haben. Im Büro bei voller Aktion mit Ordnern kann die Angelegenheit wankelmütig ausgehen.

Soundqualität

Angesichts der geringen Größe der Lautsprecher ist der Sound akzeptabel, kommt aber nicht an die Qualität der Logitech-USB-Lautsprecher heran. Die Boxen sind leiser und etwas dumpfer als die Logitech Z120 und die von Speedlink, dadurch kommt höhenlastige Musik nicht ganz auf ihre Kosten. Die Bässe sind kaum merkbar, was physikalisch plausibel ist. Erst bei einer hohen Lautstärke bemerkt man die Tiefen. Im Gegensatz dazu, hört man die leichten Bässe bei den Boxen Z120 von Logitech schon bei normaler Lautstärke.

Wenn man den Ton ganz aufdreht, werden die Lautsprecher schrill und klirren ein wenig. Trotz der nur durchschnittlich hohen Leistung von 3 Watt, erreicht das Material schon vorher seine Grenzen. Nichtsdestoweniger lassen sich die Hama-Knirpse empfehlen, weil sie viele Laptops oder Desktop-Computer mit eingebauten Lautsprechern aufwerten. Es sind gute Office Speaker, die für kurze Videos oder Internettelefonie und Hintergrundmusik durchaus genügen.

Fazit

Wer auf Mobilität achten und es daher klein, leicht und handlich halten muss, ist mit diesen Lautsprechern als Reisebegleiter gut beraten. Das Klangspektrum lässt sich nicht mit dem Platzsieger vergleichen, die Hama-Minis sehen schnieke aus und sind für einfache Anwendungen gedacht. Weniger gut ist zum einen die Materialverarbeitung, weil sie kratzanfällig ist und zum anderen die Kabelaufteilung, weil sie das Regulieren der Lautstärke schwer zugänglich macht. Hier kann sich Hama mit geringfügigem Einsatz steigern.


Technische Daten

Abmessungen9,2 x 16 x 8,8 cm
Gewicht259 g
Ausgangsleistung3 Watt